Das Vokalensemble Cantaloupes
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Die Handlung
nach  Sullivan-Forschung in Deutschland
Bilder von Nina Bombik
Prolog
Im Glockenturm des Straßburger Münsters. Luzifer und die Geister versuchen, das Kreuz zu stürzen, scheitern jedoch, da es vom Erzengel Michael und den Heiligen geschützt wird (Szene "Hasten, hasten! O ye spirits!"; "Eilet, eilet, o ihr Geister"). Bei Tagesanbruch fliehen sie mit Schreckensgesängen über das Land, im Münster erklingt zur Orgel ein Choral.
1. Szene
Schloß Vautsberg am Rhein. Mitternacht. Prinz Heinrich leidet an einer unbekannten Krankheit, die Körper und Seele peinigt (Arie "I cannot sleep"; "O komm doch, Schlaf "). Von einem durchreisenden Arzt, dem verkleideten Luzifer, erfährt er, dass nur das Blut einer jungen Frau, die aus freiem Willen bereit ist, für ihn ihr Leben zu geben, ihn heilen kann. Luzifer verführt ihn zum Alkohol. Er muss das Schloss verlassen.
 
2. Szene
Vor Ursulas Haus. Es ist Abend. Prinz Heinrich hat bei Elsie und ihrer Mutter Ursula (Arie "Slowly, slowly up the wall") Zuflucht gefunden. Elsie ist gerührt vom Schicksal des kranken Mannes und ist fest entschlossen, ihm zu helfen (Arie "My Redeemer and my Lord"; "Mein Erlöser und mein Gott"). Auch das Bitten Ursulas kann sie davon nicht abbringen.
3. Szene
Auf der Straße nach Salerno. Der Prinz und Elsie sind, begleitet von Dienern, auf dem Weg nach Salerno (Duett "Sweet is the air"; "Süß ist die Luft"). Sie begegnen einer Gruppe von Pilgern, unter ihnen der als Mönch getarnte Luzifer. Voller Hoffnung setzen Heinrich und Elsie ihren Weg fort (Duett "It is the sea"; "Dort liegt das Meer").
4. Szene
Die medizinische Fakultät von Salerno. Luzifer, nun in der Maske eines Arztes, empfängt Elsie und den leidenden Heinrich. Elsie will sich opfern, aber der Prinz erklärt, dass sie ihre Standhaftigkeit und Treue nun ausreichend bewiesen habe. Doch Luzifer nimmt Elsie mit sich. Der Prinz und seine Diener versuchen, das Mädchen zu retten.
 
5. Szene
Ursulas Haus. Ursula wird die Mitteilung überbracht, dass ihre Tochter noch lebe, und der Prinz auf wundersame Weise wieder genesen sei. Ursula stimmt ein Dankgebet zur Jungfrau Maria an (Arie "Virgin, who lovest"; "Jungfrau, du liebest").
6. Szene
Schloß Vautsberg am Rhein. Die Hochzeitsgäste verlassen das Schloss (Duett "We are alone"; "Wir sind allein"), Prinz Heinrich erzählt Elsie die Geschichte von Karl dem Großen, seiner Gattin Fastrada und deren Ring. Gerührt schwören sich Elsie und Prinz Heinrich noch einmal Liebe und Treue (Duett "In life's delight"; "In Lebensfreud' ").
Epilog
In einer Apotheose wird das, was sich im Prolog bereits abgezeichnet hat, gepriesen: Durch Gottes Wirken in Liebe und Vertrauen muss das Böse scheitern (Chor "God sent His messenger"; "Gott sandt' den Boten Regen aus").

 
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